Segelflug

Mü 13E "Bergfalke" bei der Flugzeugtaufe
Flugbetrieb Ende der 50iger Jahre

Der Segelflug in Rinteln im wunderschönen Weserbergland entstand 1951 mit der Vereinsgründung der "Luftsport Vereinigung Grafschaft Schaumburg e.V." nachdem der Segelflug in Deutschland nach Beendigung des 2. Weltkriegs wieder zugelassen worden war. Bei der Luftsport Vereinigung handelte es sich um sechs Untergruppen aus der Rintelner Umgebung.

Das erste eigene Segelflugzeug des Vereins war ein doppelsitziger Segler vom Typ Mü 13 E "Bergfalke", der am 9. Mai 1952 auf den Namen "Stadt Rinteln" getauft wurde.

Bereits 1956 erfliegen Alfred und Fredo Kallmeyer über Exten die Rintelner Lee-Welle. Diese Welle ist in Fliegerkreisen in ganz Deutschland bekannt und wird jedes Jahr aufs neue im Herbst bei starken anhaltenden Südwinden für lange Flüge genutzt.

Zum Ende der 50iger Jahre etablierte sich schließlich ein kontinuierlicher Flugbetrieb auf dem Fluggelände "Weserwiesen". Seit dem ist der Flugplatz in Rinteln fester Bestandteil der Stadt. 

Die von Beginn an durchgeführte Ausbildung von Segelfliegern wird auch heute noch von den Vereinsfluglehrern durchgeführt.

Die Faszination Segelfliegen, der Grund, warum die Mitglieder des LSV Rinteln das Segelfliegen als Hobby betreiben, lässt sich nur schwer in Worte fassen.