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News des LSV Rinteln 2015

Ausbildungserfolg beim Luftsportvereins Rinteln e.V.

Adrian Glauner wird traditionell der Hintern versohlt.
von links nach rechts: Norbert Siebert, Adrian Glauner und Karl Heinz Pfeiffer

Flugschüler macht seinen 1. Alleinflug nach knapp 6 Monaten

„Schmerzliche Glückwünsche„ erhielt der 26 jährige Flugschüler Adrian Glauner Ende September 2015 auf dem Flugplatz Rinteln von seinen Fliegerkameraden des Luftsportvereins Rinteln e.V. (LSV). Glückwünsche deshalb, weil er seine ersten drei Alleinflüge absolviert hatte. Schmerzlich, weil die Fliegertradition es verlangte, dem Alleinflieger erst mal gründlich den Hintern zu versohlen. Die Segelflieger sind dabei keineswegs eine grausame Gemeinschaft – vielmehr haben die Schläge auf das Hinterteil einen einfachen Hintergrund. LSV–Fluglehrer Karl–Heinz Pfeiffer erklärt den Brauch: „Zwar haben wir in den Segelflugzeugen hochmoderne Instrumente, die das Steigen und Fallen des Flugzeuges anzeigen, aber das wahre Gespür für die Thermik sitzt bei den Piloten im Po". Nicht umsonst sage man einigen erfolgreichen Piloten nach, dass sie „mit dem Hintern„ fliegen. 
Adrian Glauner hat seine Ausbildung im LSV am 18. April 2015 mit seinem ersten Start begonnen und befand sich jedes fliegbare Wochenende auf dem Flugplatz um zu fliegen. Nach 60 Starts mit den ehrenamtlichen Fluglehrern hatte der 26 jährige Angestellte aus Hessisch Oldendorf alles Wichtige über Start und Landung, Kurvenflüge und Verhalten in Notfällen (Seilriss beim Start) gelernt und absolvierte unter Aufsicht der Fluglehrer Karl Heinz Pfeiffer und Norbert Siebert seine drei Alleinflüge ohne Probleme. Bis Adrian Glauner ohne die wachsamen Augen eines Fluglehrers starten darf, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Im Winter wird Theorie gebüffelt, im kommenden Frühjahr wird Glauner dann weitere Alleinstarts sowie Flüge mit Fluglehrern absolvieren, die das sichere Beherrschen des Segelflugzeuges, das Aufspüren und Ausnutzen der Thermik sowie die Streckenflugtaktik schulen. Als Abschluß der Ausbildung steht dann die theoretische und praktische Prüfung zum Erwerb des Luftfahrerscheins für Piloten. Dann darf Glauner z.B. auch seinen Großvater zu einem Rundflug über Rinteln einladen, der mit ihm häufig als Kind auf dem Flugplatz war und ihm einen Rundflug mit einem Segel – und Motorflugzeug geschenkt hatte. Somit war der Grundstein für seinen fliegerischen Traum gelegt.
Sollten Sie jetzt auch den Wunsch verspüren, das Segelfliegen zu erlernen: Mit der Ausbildung kann Frau/Mann mit dem 14. Lebensjahr beginnen und den Luftfahrerschein mit dem 16. Lebensjahr erwerben. Wenn Sie mehr über dieses wunderschöne Hobby erfahren möchten, so beantworten Ihnen die Vereinsmitglieder auf dem Flugplatz am Wochenende gern Ihre Fragen oder unter www.lsv-rinteln.de.

Text und Bilder: Dieter Vogt

Reinhard Schramme Speed - Champion

Rintelner erneut der schnellste Segelflieger Deutschlands

Zum vierten Mal in Folge ist Reinhard Schramme vom Luftsportverein Rinteln e.V. ( LSV ) Deutscher Speed – Champion geworden. Bis kurz vor Ende des Wettbewerbs sah es nicht nach einer Wiederholung seines letztjährigen Sieges aus. Bis zum 04.09.2015 lag sein schärfster Widersacher Frerk Frommholz vom LSV Burgdorf knapp 1 Punkt vor ihm. Über die ganze Saison lieferten sich die beiden Piloten ein Kopf–an–Kopf Rennen. Der leidenschaftliche Segelflieger aus dem Schaumburger Land startete am 04. September mit seinem Ko-Piloten Stefan Bachmann zur Aufholjagd und schaffte einen Flug entlang des Wiehen - und Wesergebirges im Hangwind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143 km/h. Durch diesen schnellen Flug verteidigte Schramme seinen Titel als schnellster Segelflieger Deutschlands mit 5 Punkten Vorsprung vor seinem direkten Verfolger Frerk Frommholz. Simon Schröder vom SFV Bad Wörishofen wurde Dritter. Diese Rangfolge wiederholt sich auch auf Europaebene. 
Bei seinen Wertungsflügen, die sowohl an den Hängen von Wiehengebirge, Wesergebirge und Ith wie auch in der Thermik des südlichen Niedersachsen und des Thüringer Waldes stattfanden, erreichte er Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Damit zeigte Schramme einmal mehr seine Klasse im wettermäßig nicht ganz so verwöhnten Norden der Republik. Der Speed – Champion ermittelt sich aus einer Geschwindigkeitswertung. Hier werden die Schnittgeschwindigkeiten der schnellsten 6 Flüge eines Piloten über ein Zeitfenster von 2 ½ Stunden ermittelt und zu einer Gesamt-Speed zusammengefasst. Zugrunde gelegt werden dabei die Ergebnisse der einzelnen Flugtage in den Bundes - und Landesligen. In der weltweiten Wertung belegt Reinhard Schramme einen hervorragenden 4. Platz. Zu den hier zugrunde gelegten Wertungsflügen startete er in den Wintermonaten 2014 / 2015 von der Fliegerfarm Bitterwasser in Namibia. Den schnellsten Flug legte Schramme innerhalb des 2 ½ - stündigen Zeitfensters über eine Distanz von 513 KM bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 205 km/h zurück. In Namibia sind Streckenflüge um die 1000 km und mehr für geübte Segelflieger an der Tagesordnung, die hierfür dann jedoch zwischen 7 – 9 Flugstunden benötigen.

Text : Dieter Vogt

Fotos: Max Jannsen und Stefan Bachmann

Reinhard Schramme nach einem Streckenflug in Bitterwasser, Namibia
Reinhard Schramme kurz vor der Landung auf dem Flugplatz Rinteln in seinem Arcus T nach einem seiner zahlreichen Überlandflüge
Reinhard Schramme (sitzt rechts) startet mit Rolf Bödecker zu einem Überlandflug im Rahmen der 1.Segelflug - Bundesliga mit seinem Arcus T.

Reinhard Schramme Speed - Champion

Rintelner erneut der schnellste Segelflieger Deutschlands

Zum vierten Mal in Folge ist Reinhard Schramme vom Luftsportverein Rinteln e.V. ( LSV ) Deutscher Speed – Champion geworden. Bis kurz vor Ende des Wettbewerbs sah es nicht nach einer Wiederholung seines letztjährigen Sieges aus. Bis zum 04.09.2015 lag sein schärfster Widersacher Frerk Frommholz vom LSV Burgdorf knapp 1 Punkt vor ihm. Über die ganze Saison lieferten sich die beiden Piloten ein Kopf–an–Kopf Rennen. Der leidenschaftliche Segelflieger aus dem Schaumburger Land startete am 04. September mit seinem Ko-Piloten Stefan Bachmann zur Aufholjagd und schaffte einen Flug entlang des Wiehen - und Wesergebirges im Hangwind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143 km/h. Durch diesen schnellen Flug verteidigte Schramme seinen Titel als schnellster Segelflieger Deutschlands mit 5 Punkten Vorsprung vor seinem direkten Verfolger Frerk Frommholz. Simon Schröder vom SFV Bad Wörishofen wurde Dritter. Diese Rangfolge wiederholt sich auch auf Europaebene. 
Bei seinen Wertungsflügen, die sowohl an den Hängen von Wiehengebirge, Wesergebirge und Ith wie auch in der Thermik des südlichen Niedersachsen und des Thüringer Waldes stattfanden, erreichte er Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Damit zeigte Schramme einmal mehr seine Klasse im wettermäßig nicht ganz so verwöhnten Norden der Republik. Der Speed – Champion ermittelt sich aus einer Geschwindigkeitswertung. Hier werden die Schnittgeschwindigkeiten der schnellsten 6 Flüge eines Piloten über ein Zeitfenster von 2 ½ Stunden ermittelt und zu einer Gesamt-Speed zusammengefasst. Zugrunde gelegt werden dabei die Ergebnisse der einzelnen Flugtage in den Bundes - und Landesligen. In der weltweiten Wertung belegt Reinhard Schramme einen hervorragenden 4. Platz. Zu den hier zugrunde gelegten Wertungsflügen startete er in den Wintermonaten 2014 / 2015 von der Fliegerfarm Bitterwasser in Namibia. Den schnellsten Flug legte Schramme innerhalb des 2 ½ - stündigen Zeitfensters über eine Distanz von 513 KM bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 205 km/h zurück. In Namibia sind Streckenflüge um die 1000 km und mehr für geübte Segelflieger an der Tagesordnung, die hierfür dann jedoch zwischen 7 – 9 Flugstunden benötigen.

Text : Dieter Vogt

Selbstgebaute Flugzeuge landen in Rinteln Oldtimer Fly In beim Luftsportverein

Der Einladung des Luftsportvereins Rinteln e.V. ( LSV ) waren viele Besitzer von Oldtimer – Flugzeugen und selbstgebauten Motorflugzeugen am Samstag, den 12.09., gefolgt. Die Selbstbauer von Flugzeugen sind in der Oskar Ursinus Vereinigung ( OUV / Selbstbauvereinigung ) organisiert. Die weitesten Anflüge hatten 2 Piloten aus Schwäbisch Hall bzw. Karlsruhe. Auch der weltgrößte Doppeldecker, eine Antonov AN2, war aus Reinsdorf nach Rinteln gekommen. Die Pilotencrew hatte man bei einem Fliegerlager der Segelflieger in diesem Sommer kennen gelernt. Ein weiterer Doppeldecker, eine Bücker Jungmann, war ebenfalls vor Ort und ist sicherlich den Lesern aus dem Film „ Quax,der Bruchpilot “ mit Heinz Rühmann bekannt. Zu den ältesten Flugzeugen gehörten eine Aeronca und Piper Pa18 aus den 1940 er Jahren. Gemeinsam machte man bei dem schönen Wetter mit den eleganten und seltenen Flugzeugen Ausflüge ins Weserbergland. Bei Kaffee und Kuchen wurden viele Fachgespräche geführt und über die Problematik der Beschaffung von Original – Ersatzteilen gesprochen. Der Abend klang mit der Abschlußfeier der Segelflug – Bundesligasaison aus. Die auswertigen Piloten waren von der lockeren Atmosphäre, dem schönen Wetter und dem freundlichen Empfang begeistert. Bevor es dann am Sonntag wieder zurück zu den Heimatflugplätzen ging, wurde vereinbart, dass dieses Fly In im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Weitere Bilder gibt es HIER in der Gallerie.

LSV Rinteln bei "Eine Stadt macht Sport"

Am 11. Juli findet im Rintelner Weserangerbad die Veranstaltung "Eine Stadt macht Sport" statt. Der LSV Rinteln stellt dazu ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ "Discus" im Weserangerbad aus. Zu Beginn und am Ende der Veranstaltung kann beim Auf- und Abbauen sowie beim "Verpacken" im Anhänger zugeschaut werden.

LSV Rinteln bei "Rinteln mobil"

Lesen sie HIER mehr zur Teilnahme des LSV Rinteln bei "Rinteln mobil"

Jahreshauptversammlung LSV Rinteln

Pünktlich um 17 Uhr begann am 7. März 2015 die Jahreshauptversammlung es LSV Rinteln. Nach der Begrüßung der Mitglieder durch den ersten Vorsitzenden Karsten Fahrenkamp und der Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte die Ehrung von Vereinsmitgliedern. In diesem Jahr wurden Dieter Vogt für seine 25-jährige und Josef Schumacher für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt, während Horst Wellhausen sich über die Ehrung zur 50-jährigen Mitgliedschaft im Deutschen Aeroclub freuen durfte. Josef Schumacher wurde aufgrund seiner bereits genannte Ehrung zum Ehrenmitglied des LSV Rinteln ernannt.
An die Ehrungen schloss sich der Bericht des Vorstandes zu den Vereinstätigkeiten im vergangenen Jahr 2014 an. Als ersten und wichtigsten Bericht stellte der 1. Vorsitzende fest, dass wieder eine unfallfreie Saison hinter dem LSV Rinteln liegt.  Erfreulicherweise konnte Karsten Fahrenkamp einen positiven Trend in der Entwicklung der Mitgliederzahlen vermelden, was für einen Luftsportverein heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Außerdem informierte er über den Stand des Hallenneubaus am Ostende des Flugplatzes, der nahezu abgeschlossen ist. Die ersten Flugzeuge konnten bereits eingestellt werden.
Daran schloss sich der Bericht zu den Veränderungen im Flugzeugpark an. Neben dem Verkauf des letzten Segelflugzeuges in Gemischtbauweise, der Ka8b, wurde der Motorsegler D-KMJE verkauft. Im Gegenzug wurde ein Motorsegler des gleichen Modells Scheibe SF25C aus Holland gekauft, der allerdings durch einen stärkeren Motor und einen komfortableren Innenraum eine deutliche Verbesserung darstellt.
Die auf der letztjährigen Veranstaltung angesprochene schwache Nutzung der vereinseigenen Cessna 172, D-ECMD, verbesserte sich um einige Flugstunden, wie Karsten Fahrenkamp zu berichten wusste. Dadurch und aufgrund einer Wartungsmaßnahme, die nicht so Umfangreich wie befürchtet ausfiel, bleibt das Reisemotorflugzeug dem LSV Rinteln weiterhin erhalten.
Dann übernahm Ulrich Kaiser, der 2. Vorsitzende, das Wort und berichtete zunächst von der an diesem Tag erfolgten Jahresnachprüfung. Die Prüferin Marianne Brandes hatte außer kleineren Dingen, die schnell behoben werden konnten, keine Beanstandungen zu vermerken, sodass alle Segelflugzeuge und der Motorsegler die Freigabe zum Fliegen bekamen. Anschließend berichtete Uli Kasier über die erflogenen Flugstunden der vereinseigenen Flugzeuge. Hier hatte er zunächst keine guten Nachrichten zu vermelden, da die erflogenen Flugstunden die geringsten seit Beginn der Statistik des LSV Rinteln waren. Dies ließe sich jedoch auf das verhältnismäßig schlechte Wetter im vergangenen Jahr zurückführen. Die Startzahlen hingegen wären fast gleich geblieben. Die geringen Gesamtstundenzahlen ließen sich dann auch anschaulich auf die geringeren Stundenzahlen der Hochleistungssegelflugzeuge zurückführen.
Außerdem wies Uli Kaiser auf die weiterhin verhältnismäßig geringe Nutzung der Winde als Startart hin, was zu Lasten der Segelflugausbildung geht. Ein Grund dafür sei auch die oftmals dünne Mannschaftsstärke, um überhaupt einen Windenbetrieb betreiben zu können. Hier bat er alle Mitglieder um mehr mithilfe.
Trotz des im Jahresdurchschnitt eher schlechten Wetters gelang es Reinhard Schramme und Willi Schneider beinahe, den ersten 1000 km – Streckenflug von Rinteln aus zu erfliegen. Am Ende waren es leider nur 994 km, was den beiden aber trotzdem den Titel des „längsten Streckenfluges des LSV Rinteln im Jahr 2014“ einbrachte. Den Titel „Windenfahrer des Jahres“ konnte sich Erik Janssen sichern, „Flugzeugschlepper des Jahres“ wurde Karsten Fahrenkamp. Abschließend dankte der Vorstand den Werkstattleitern und fleißigen Mithelfern, die in den letzten Monaten während der Winterarbeit die Wartung der Vereinsflugzeuge durchgeführt haben.
Es folgte der Bericht der beiden Kassenprüfer Willi Wielage und Eric Bormann. Willi Wielage zeigte sich sehr angetan von der ordentlichen und gewissenhaften Arbeit der Schatzmeisterin Elke Diekwisch sowie von der Haushaltsplanung des gesamten Vorstandes. Nachdem er den Antrag, den Vorstand zu entlasten, gestellt hatte, votierten alle Mitglieder dafür.
Es folgte die Neuwahl des Vorstandes, die traditionell vom ältesten Mitglied, in diesem Fall von Karl Ackemann, geleitet wird. Ohne Diskussionen wurde zunächst der erste Vorsitzende, gefolgt vom zweiten und der Schatzmeisterin wiedergewählt. Damit bleibt Karsten Fahrenkamp erster Vorsitzender, Ulrich Kaiser zweiter Vorsitzender und Elke Diekwisch Schatzmeisterin.
An die Wiederwahl des Vorstandes schloss sich der Bericht der Referenten an. Neben dem Ausbildungsleiter Bernd Konitz, der unter anderem über die Fortschritte der Ausbildung berichtete, schilderte Dieter Vogt die Ereignisse der Öffentlichkeitsarbeit im vergangenen Jahr. Josef Schumacher wies in seiner Funktion als Umweltreferent auf die Maßvolle Nutzung der Resourcen hin und Simon Nischke berichtete als Jugenleiter von den Aktionen zur Mitgliederwerbung im Vergangenen Jahr. Das Amt des Technischen Leiters wird in Zukunft in junge Hände gelegt und von Martin Schollerer bekleidet werden, der sich durch sein technisches Wissen und seinen guten Umgang mit der notwendigen Dokumentation hervorgetan hat.
Abschließend erzählte Stefan Bachmann, einen der aktiven Bundesliga-Piloten, noch ein paar Worte zur kommenden Bundesliga-Saison und dem Wunsch, dass sich noch weitere Piloten finden, die das Bundesliga-Team verstärken wollen. Er bot Hilfestellung in Form von Wetterbriefings und gemeinsamen Strategiebesprechungen an.
Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei den Mitgliedern sowie Christa Uckermann, der Gastwirtin der Vereinskneipe „Cumulus“, die die LSV’ler immer wunderbar verköstigt.
 
 

Segelflugzeug "landet" auf dem Rintelner Kirchplatz

Aktuell befinden sich zwei Frauen in der Ausbildung

Wenn Sie schon immer einmal ein Segelflugzeug von Nahen sehen wollten, so bekommen Sie hierzu am 19.04.2015 im Rahmen der Veranstaltung „Rinteln mobil„ die Gelegenheit dazu. Der Rintelner Luftsportverein (LSV) wird bei gutem Wetter ein Segelflugzeug auf dem Kirchenvorplatz ausstellen. Erfahrene Pilotinnen und Piloten sowie Flugschüler/innen werden ihnen all ihre Fragen rund um das Segelfliegen beantworten. Wie z.B.: Ab wann kann mit der Ausbildung begonnen werden, wie lange dauert die Ausbildung, in welchem Alter kann mit der Ausbildung begonnen werden und welche Kosten entstehen ? Übrigens wird dieses schöne und lautlose Hobby – wie fälschlicherweise oft angenommen - nicht nur von Männern ausgeübt. Beim LSV befinden sich aktuell 2 Frauen in der Ausbildung und stehen kurz vor der Prüfung zum Erwerb des Luftfahrerscheines. Bei „Rinteln mobil„ werden bei einer Tombola darüberhinaus auch Rundflüge mit einem Segelflugzeug verlost. Kommen Sie am Rintelner Kirchplatz vorbei und schauen sich das Segelflugzeug einmal aus der Nähe an. Weitere Infos über das Segelfliegen und den Luftsportverein Rinteln e.V. erhalten Sie auf der Homepage www.lsv-rinteln.de. 

Text: Dieter Vogt

Ehrung für 25 jährige Vereinszugehörigkeit von links nach rechts: 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp und Dieter Vogt
Ehrung für 50 Jahre fliegerische Tätigkeit von links nach rechts: 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp und Horst Wellhausen
Übergabe der Ernennungsurkunde fan das neue Ehrenmitglied von links nach rechts: Karsten Fahrenkamp und Josef Theo Schumacher
Die 3 Geehrten von links nach rechts: Horst Wellhausen, Dieter Vogt, Josef Theo Schumacher
Der neue Technische Leiter Martin Schollerer

Jahreshauptversammlung des Luftsportvereins Rinteln e.V.

„Jo„ Schumacher Ehrenmitglied / Martin Schollerer (25) neuer technischer Leiter

Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen einige Vereinsmitglieder zur Ehrung an :
Dieter Vogt wurde vom 1. Vorsitzenden Karsten Fahrenkamp für seine 25 - jährige Vereinszugehörigkeit mit der Vereinsnadel und einer Urkunde vom Landesverband Niedersachsen geehrt.
Horst Wellhausen wurde zu 50 Jahren fliegerischer Tätigkeit beglückwünscht.
Josef  - Theo Schumacher wurde ebenfalls für 50 Jahre fliegerische Tätigkeit und darüberhinaus zu 50 Jahren Vereinszugehörigkeit gratuliert. Verbunden damit war die Ernennung zum Ehrenmitglied des Luftsportverein Rinteln e.V.. Aus den Händen von Karsten Fahrenkamp wurden ihm die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied, die Vereinsnadel und ein Buchgeschenk überreicht.

Im Anschluß gab Karsten Fahrenkamp die Sieger der Flugsaison 2014 bekannt :

  • Schlepppilot des Jahres     : Karsten Fahrenkamp mit 262 Schlepps

  • Windenfahrer des Jahres   : Eric Janssen mit 115 Schlepps

  • Streckenflieger des Jahres : Reinhard Schramme und Willi Wielage mit 994 KM, geflogen innerhalb der Bundesrepublik


Der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp ging auf die vielen durchgeführten Reparatur -, Modernisierungs - und sonstigen Erhaltungsmaßnahmen ein, die an den Flugzeugen und den Gebäuden von den Vereinsmitgliedern - übrigens ehrenamtlich - ausgeführt worden sind. Besonders erfreut ist der Verein darüber, dass die Leistungsflieger die 1. Saison in der
1. Segelflug - Bundesliga 2014 mit dem 10. Platz abgeschlossen haben.

Der 2. Vorsitzende Ulrich Kaiser berichtete von einer erfolgreichen und unfallfreien Flugsaison 2014. Die Segelflugzeuge waren auf Grund der Wettersituation im vergangenen Jahr nicht ganz so oft in der Luft wie in der Vorsaison. Die Jahresnachprüfung der Flugzeuge hat ohne Beanstandungen stattgefunden und alle Flugzeuge sind wieder einsatzbereit ebenso wie die Winde. In diesem Zusammenhang wies Ulrich Kaiser darauf hin, dass der Verein  besonders stolz darauf ist, bei den Werkstattleitern einige junge Vereinsmitglieder in seinen Reihen zu wissen, die mit viel Einsatz und Engagement die ihnen übertragenen Arbeiten und Aufgaben erledigen. Dies wird durch die Ernennung von dem 25 - jährigen Martin Schollerer zum technischen Leiter bewiesen und untermauert.

Die Schatzmeisterin Elke Diekwisch gab der Versammlung Auskunft zu der finanziellen Situation des Vereins und über die geplanten Maßnahmen in 2015. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Vorstand, dass sie mit den Vereinsgeldern umsichtig umgehen und sich an den aufgestellten Haushaltsplan gehalten haben. Der Verein steht finanziell auf einem gesicherten Fundament. Der Vorstand mit Karsten Fahrenkamp als 1. Vorsitzenden, Ulrich Kaiser als 2. Vorsitzenden und Elke Diekwisch als Schatzmeisterin wurde einstimmig von der Versammlung wiedergewählt.

Der Ausbildungsleiter Bernd Konitz berichtete, dass dem Verein 10 ehrenamtliche Fluglehrer zur Verfügung stehen und sich 15 Flugschüler in der Ausbildung befinden. In den Wintermonaten wurde wieder ein Theorieunterricht für die Schüler angeboten.

Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung wünschte der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp den Anwesenden eine fliegerisch erfolgreiche und unfallfreie Saison 2015. Den Leistungsfliegern wünschte er für die 2. Saison in der 1. Segelflug - Bundesliga erfolgreiche Überlandflüge und wies auf die Mitte März stattfindende Sicherheitsbelehrung für alle Piloten hin.

Wenn Sie Interesse an unserem Hobby bekommen haben, so besuchen Sie uns doch einmal auf unserer Homepage www.lsv-rinteln.de oder kommen einfach am Wochenende auf den Flugplatz und sprechen uns an. Die Ausbildung zum Fliegen kann bereits mit dem 14. Lebensjahr begonnen werden.

Text und Fotos: Dieter Vogt

Winterwartung beim LSV Rinteln

Winterwartung am Motorsegler und am Segelflugzeug Cirrus
Der Rumpf des DuoDiscusX während der Winterwartung
Die neue Haube des Motorseglers beim Anpassen

Wie in jedem Winter steht beim LSV Rinteln auch in diesem Jahr wieder die Winterwartung des Vereinsgerätes auf dem Plan. Der Winter wird von den meisten Segelflugvereinen traditionell dazu genutzt, die Segelflugzeuge auf Herz und Nieren zu überprüfen, sodass alle Flugzeuge zu Beginn der neuen Saison die Jahresnachprüfung, den Flugzeug-TÜV, bestehen. Im Rahmen einer solchen Wartung wird das Flugzeug in seine Bestandteile, also den Rumpf, die Tragflächen und das Höhenleitwerk zerlegt, sodass die einzelnen Flugzeugteile in einer Werkstatt Platz finden. Entsprechend eines vorher ausgearbeiteten Plans wird dann die Wartung vorgenommen. Dazu werden alle Teile, die während der Flugsaison Verschleiß ausgesetzt waren, in Augenschein genommen. Bei Bedarf werden Teile dann ersetzt. Darüber hinaus werden kleinere Beschädigungen, z.B. Schäden im Lack, repariert. 
Darüber hinaus werden in jedem Jahr einzelne größere Projekte durchgeführt. In diesem Jahr bekommt der Motorsegler eine neue Haube, da die alte auf Grund von Rissen im Sichtfeld des Piloten nicht mehr verwendet werden darf.
Für die Winterwartung stehen dem LSV Rinteln zur Zeit fünf Werkstattleiter zur Verfügung. Sie haben im Rahmen eines Lehrganges eine Berechtigung erworben, die Wartung zu beaufsichtigen und kleinere Reparaturen durchzuführen. Die Werkstattleiter werden dabei tatkräftig von allen anderen Vereinsmitgliedern unterstützt.
Neben den Segelflugzeugen werden auch alle anderen Geräte gewartet. Dazu zählen die Startwinde, der Lepo, der Rettungswagen und der Startwagen. Nicht zu vergessen ist außerdem die Wartung der Fallschirme, die zur Zeit von vier Fallschirmpackwarten durchgeführt wird.
Mittlerweile ist die Winterwartung schon weit fortgeschritten, sodass einer erfolgreichen Jahresnachprüfung Anfang März nichts im Wege stehen sollte.