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News des LSV Rinteln 2016

Segelfluggruppe Bremen überrascht Friedhelm Steinkamp

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Luftsportverein Rinteln e.V. ( LSV ) Ende November ging es hauptsächlich um die anstehende Winterwartung an den Flugzeugen und Fahrzeugen. Darüberhinaus berichtete der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp von den durchgeführten Arbeiten in diesem Jahr. Als der Punkt Aktuelles der Tagesordnung aufgerufen wurde, begrüßte Karsten Fahrenkamp den 1. Vorsitzenden der Segelfluggruppe Bremen e.V. Rolf Struckmeyer mit Begleitung aus Tarmstedt. Rolf Struckmeyer berichtete, dass die Tarmstedter Segelflieger seit 1981 ihre Segelflugsaison hier in Rinteln während der Herbstferien abschließen. Während an ihrem Flugplatz die Thermik nachläßt, hätten sie hier in Rinteln die Möglichkeit noch einige schöne Flüge im Hangflug oder in der Welle genießen zu können. Seitdem sie jedes Jahr nach Rinteln kommen, wurden sie immer durch Friedhelm Steinkamp betreut. Entweder hat er sie mit der Schleppmaschine an den Himmel gezogen oder ihnen Alternativen für die Freizeitgestaltung aufgezeigt, wenn das Wetter nicht zum fliegen geeignet war. Auf Grund dieser nun 35-jährigen Verbundenheit der Tarmstedter Segelflieger zum LSV Rinteln und im Besonderen zu Friedhelm Steinkamp ernennt die Segelfluggruppe Bremen Friedhelm Steinkamp zu ihrem Ehrenmitglied. Aus den Händen von Rolf Struckmeyer und Ralf Paulsen erhält Friedhelm Steinkamp die Ehrenurkunde der Segelfluggruppe Bremen überreicht.

Text : Dieter Vogt

Fotos : Max Janssen und Ole Bachmann

Rolf Struckmeyer, Ralf Paulsen (beide Segelfluggruppe Bremen) und Friedhelm Steinkamp.
Sichtlich gerührt erhält Friedhelm Steinkamp die Ehrenurkunde überreicht.
Karsten Fahrenkamp (Vors. LSV), Rolf Struckmeyer (Vors. Bremen), Ralf Paulsen (Bremen) und Friedhelm Steinkamp.
Kurz vor dem ersten Alleinflug
Kurz vor der Landung
Die drei Alleinflieger mit ihrem Fluglehrer
Traditionsreiches "Hintern versohlen"

Laurenz, Ole und Malte fliegen alleine

Und wieder neue Alleinflieger über Rinteln. Die ersten drei Starts und Landungen ohne Fluglehrer im Flugzeug absolvierten Laurenz Schädel (14) und die Zwillinge Ole und Malte Bachmann (15) am vergangenen Wochenende. 

Vorausgegangen war ein Folterprogramm mit Seilrissen, Anflügen aus ungewohnter Position und Fliegen mit mehreren Fluglehrern, die jetzt nur noch zuschauen und erwarten, dass die Schüler ihre A-Prüfung komplett alleine erfliegen. Das Übliche halt, bevor die Fluglehrer sich trauen, einen Flugschüler zum ersten Alleinflug loszulassen. Am Sonntag (16.10.2016) war es dann so weit. Das Wetter war ideal für die Prüfung.  Nach der Überprüfung durch einen zweiten, unabhängigen Fluglehrer legten sie bei herrlich sonnigem Herbstwetter jeweils drei Alleinflügen mit Auftrag und unter Beobachtung ihres Fluglehrers Thomas Himmelsbach ab.

Wie üblich in den Weserwiesen in Rinteln folgt dann die Pilotentaufe: Nach der dritten Landung erhielten die neuen Piloten erstmal viele Umarmungen und Glückwünsche von ihren Fliegerfreunden. Wenn der Flugplatzboden Blümchen liefert, auch einen kleinen selbstgebundenen Blumenstrauß. Das musste dieses Mal leider ausfallen, da es außer Rasen nichts gab.  Nach dem Einräumen kurz vor Sonnenuntergang folgte der alles entscheidende Schritt: Das Schinkenklopfen. Der Fluglehrer schnappt sich jeweils einen Flugschüler, erklärt allen Anwesenden, darunter auch den Eltern der Flugschüler, den nun geplanten Segelfliegerbrauch.

Mit Kreide ein Zielkreuz auf die Jeans gemalt und einen Schwamm mit  Wasser in die hinteren Hosentaschen laufen lassen, mehr braucht es nicht. Dann klopft der Fluglehrer eine Backe der Rückseite schon einmal warm und dann darf jeder Anwesende auf dem Flugplatz einmal eben diesen “Schinken” des Piloten klopfen. Dieser Schritt dient nur der Herstellung eines möglichst innigen Kontaktes zwischen Hintern und Hose. Da das Fliegergefühl ja im Gesäß sitzt, ist diese Maßnahme für die weitere fliegerische Entwicklung von besonderer Bedeutung, so der Brauch und „weh tut es auch nicht,“ so Laurenz Schädel. 

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen A-Prüfung und allzeit schöne Flüge im Weserbergland und darüber hinaus und stets happy landings!

Auch Interesse, den Hintern „versohlt“ zu bekommen? Dann bist Du bei uns richtig! Neben all diesen Dingen wird dir auch noch beigebracht, ein Segelflugzeug zu fliegen. Während der Segelflugsaison von April bis Ende Oktober werden die fliegerischen Fertigkeiten erlernt. Im Winter folgt dann die theoretische Ausbildung durch die ehrenamtlichen Fluglehrer des LSV Rinteln. Die Ausbildung schließt mit dem Luftfahrerschein nach etwa zwei Jahren ab.

Weitere Fotos gibt es hier.

www.lsv-rinteln.de

Oldtimer und Experimental Fly-In Rinteln 2016

Nach dem guten Erfolg in 2015, hatte der LSV Rinteln auch in diesem Jahr wieder zu einem Treffen ins Weserbergland eingeladen. Bei herrlichem Spätsommerwetter trafen die ersten Maschinen bereits am Vormittag ein, und im Lauf des Tages füllte sich die „Flightline“ mit zahlreichen Oldtimern und selbstgebauten Fluggeräten. Die älteste Maschine war eine Aeronca A65 aus dem Jahr 1938 mit Georg Krause am Steuer und den weitesten Anflug hatte Detlef Claren, der mit seiner „Li 1“ aus Landsberg einschwebte.
Die Rintelner Flieger hatten wieder reichlich Kaffee und Kuchen aufgetischt, und es entwickelten sich viele interessante Gespräche, wobei in diesem Jahr besonders Wilhelm Stark, der frühere Produzent der Stark Turbulent Flugzeuge, im Mittelpunkt stand. Wilhelm, der inzwischen 96 Jahre alt ist, war aus dem nahen Minden gekommen und hatte seine Fotoalben von der Entstehung der Turbulent Flugzeuge mitgebracht. Er war ständig von Oldtimer Freunden umringt und erzählte die Geschichte der Firma Stark Flugzeugbau. Am Nachmittag wurde ihm im Beisein der teilnehmenden Piloten das Diplom Otto Lilienthal des DAeC für besondere Verdienste im Luftsport und der Luftfahrt verliehen.
Einige Teilnehmer blieben noch bis zum Sonntag und konnten so an der Saison –Abschlussfeier der in der 1. Bundesliga erfolgreichen Rintelner Segelflieger teilnehmen.
Alle lobten die lockere Atmosphäre in Rinteln und wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein.
Wir freuen uns auf Euch!
Ralf Twellmann

 

Einladung zum 2. Rintelner Oldtimer Fly-In

Liebe Fliegerfreunde,


nach dem guten Erfolg in 2015, möchten wir  auch in diesem Jahr wieder zu einem Fly-In nach Rinteln einladen. Am Samstag, den 10.09.2016, wollen wir uns in lockerer Atmosphäre bei (gratis) Kaffee und Kuchen treffen, uns gegenseitig unsere schönen Flieger vorführen und ein wenig fachsimpeln. 
In diesem Jahr haben u.a. einige Stark Turbulent Maschinen ihr Kommen angekündigt und Wilhelm Stark, der frühere Produzent dieser Flugzeuge, wird aus dem nahen Minden anreisen und freut sich schon darauf, von der Entstehung seiner „Schätzchen“ zu berichten.
Am Abend findet traditionsgemäß die Bundesliga Abschlussparty der Rintelner Segelflieger mit einem zünftigen Spanferkelessen statt. Wer möchte, kann gern daran teilnehmen und natürlich auch in Rinteln übernachten (Camping am Platz ist möglich, Hotels in der Nähe sind vorhanden).

Der Anflug auf Rinteln ist unproblematisch:
Rwy 29/11, 600 m Asphalt, auf Wunsch auch Landung auf der Segelflug – Grasbahn, Südplatzrunde, Frequenz: 122.925, Avgas LL 100 vorhanden.


Kontakt:
Karsten Fahrenkamp: +491705854281
Ralf Twellmann:          +491607014204


Bitte leitet diese Einladung auch an andere interessierte Fliegerfreunde weiter. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit interessanten Maschinen und anregenden Gesprächen.


Viele Grüße,
Ralf Twellmann

Leiser Anflug von Rintelner Segelfliegern auf Berlin - Ausbildungs- und Streckenfluglager in Reinsdorf

Auf dem Weg ins Fliegerlager nach Reinsdorf
Nachbesprechung des Flugtages in gemütlicher Runde
Start in die Abendsonne
Flugschüler des LSV Rinteln genießen den Urlaub

Ausflüge in die Alpen oder wie in diesem Jahr nach Reinsdorf südlich Berlin sind  inzwischen fester 
Bestandteil in der Ausbildung des Luftsportverein-Rintelns. Vom 23.07. bis 06.08.2016 dauerte das diesjährige 
Fliegerlager, gemeinsam mit Segel-Flugschülern und Streckenfliegern. 
Insbesondere die Ausklinkhöhe an der Winde lockte die Rintelner Segelflieger an. Adrian Glauner, Thomas Koch 
und  Joe Schumacher zogen die Anhänger von Rinteln nach Reinsdorf. Übernachtet wurde überwiegend in Zelten, 
vor dem Frühstück wurden die Segelflieger aus den Anhängern gezogen und zusammengebaut. Gerd und Lore Bullerdiek sorgten für ein zünftiges Frühstück. Das Mittagessen kam oft aus der Dose und abends wurde gemeinsam gegrillt.
Halb zur Sonne und wieder zurück Armin Lukas ist fasziniert vom 1000m Windenstart: „Come on and  get high.“ ruft er während der Minute im steilen Start. „Wenn dann das Seil automatisch ausklinkt, ist man knapp unter den Wolken, einfach super! Von Null auf 960 Höhenmeter in nur 60 Sekunden.“
Flugfaszination der jungen Nachwuchspiloten Fluglehrer Jörg Bachmann (48) weiß um die Faszination,  er selbst ist in diesem Alter zum Fliegen gekommen: 
„Ich war ein typisches Flugplatzkind. Mein Vater durfte von seinen Eltern aus nicht fliegen, ich durfte Dank 
dieser Erfahrungen meiner Eltern das Fliegen erlernen und so habe ich viele meiner Wochenenden auf dem 
Flugplatz in Rinteln verbracht, viel Menschliches und Technisches gelernt. Eine echte Alternative zu Disco und 
Party-time.“ Kein Wunder, dass er die Flugfaszination der jungen Nachwuchspiloten gut nachvollziehen kann. 
„Mir gefällt, dass man beim Segelfliegen allein mit der Kraft der Natur stundenlang fliegen kann. Wir brauchen 
immer nur eine kleine Anfangsenergie.“ Inzwischen ist er mit rund 1000 Flugstunden ein erfahrener Pilot im 
Verein, der rund 100 Mitglieder zählt. Seine Zwillinge Ole und Malte Bachmann (15) fliegen inzwischen 
selbstverständlich auch.

Mädchen und Frauen finden mehr und mehr Spaß am Flugsport.
Zwar ist der Flugsport immer noch eine Männerdomäne, aber das ändere sich schon. „Wir haben inzwischen fünf Pilotinnen“, so Bernd Konitz, Ausbildungsleiter, Tendenz steigend. Denn auch Mädchen und Frauen finden mehr und mehr Spaß am Flugsport. So wie die 14-jährige Maike Langermann.  „Die Landungen und Starts faszinieren mich einfach, ich genieße die Zeit mit Gleichaltrigen, in der Thermik kann ich alles um mich herum für einen Augenblick ausblenden – einfach nur genießen und freue mich montags schon wieder auf das kommende Wochenende auf dem Flugplatz in Rinteln.“ Aus eigener Erfahrung wissen alle aktiven Flugschüler und -schülerinnen, dass sie möglichst schnell „in die Luft gehen“ wollen. 
Vom Fußgänger zum Piloten: Wer mit einem Segelflieger in die Lüfte starten will, muss eine gründliche Ausbildung hinter sich bringen. Die nötigen Flugstunden werden in einem Doppelsitzer vom Typ ASK-21 zusammen mit einem Fluglehrer absolviert. „Je nachdem wie engagiert man ist, kann man das schon in einer Saison, also zwischen März und Oktober schaffen“, 
erklärt Vorstandsmitglied Ulrich Kaiser. Die Kosten der gesamten Ausbildung bis zum PPL-Schein nach etwa drei 
Jahren belaufen sich auf etwa 1000 Euro. Dafür kann sich  jeder an den insgesamt sechs Maschinen des Luftsportvereins Rinteln bedienen. Nach der A-Prüfung fliegen die Schüler unter Aufsicht der Fluglehrer in Platznähe und absolvieren B- und C-Prüfungen. Der Führerschein der Lüfte folgt zumeist ein bis zwei Jahre später.  Adrian Glauner steht nun kurz vor Ende seiner Ausbildung, er hat jetzt nach  sehr gut bestandener 
Theorieprüfung nur noch die Praxisprüfung vor sich. Dann darf er endlich Gäste mitnehmen und braucht den Fluglehrer nicht vor jedem Start um einen Flugauftrag bitten.
„In erster Linie wollen sie das Fliegen lernen.“ weiß Joe Schumacher, ehemaliger Kapitän bei der Lufthansa. 
„Aber sie müssen auch Verantwortung füreinander übernehmen, Materialpflege betreiben und Teamgeist beweisen. Natürlich gehört zur Ausbildung auch Theorie dazu.“ Segelflugzeuge fliegen überwiegend mit der Kraft der Thermik. Das mit 450 Kilogramm leichte Flugzeug wird mithilfe einer Winde und einem Seil in die Luft gezogen.  
„Sobald es dann in der Luft ist, fliegt es wie jedes andere Flugzeug auch, egal ob große Passagiermaschine oder kleiner Segelflieger. Das ist überall dasselbe Prinzip“, so der ehemalige Jet-Flieger Schumacher. Durch die besondere, gebogene Form der Flügel entsteht Auftrieb. Der dadurch entstehende Druck zieht und drückt das Flugzeug in die Luft. Um die notwendige Geschwindigkeit zu halten, fliegt das Segelflugzeug im konstanten Sinkflug. Um wieder in größere Höhe zu kommen, sucht der Pilot nach Aufwinden. Thermik heißt es, wenn das 
Flugzeug Aufwinde nutzt, Hangwinde sind luvseitige Stauwinde vor einem Berg. Beides sind Möglichkeiten, einen Flug zu verlängern. Fliegt man bei der Thermiksuche entlang einer geplanten Linie, so kommen  mit dieser Technik Langstrecken-Piloten schon mal auf bis zu 1000 Kilometer weit. In der  Segelfliegersprachesprache heißen diese Flüge dann Überlandflüge.


Was machen Segelflieger bei Schlechtwetter?
Inliner-Touren durch einsame Landschaften, Go-Kart-Touren für die Jugend von heute und  Ausflüge ins 
Tropical-Island oder ins Junkers Museum in Berlin sowie Besichtigungen nahegelegener Dörfer boten sich im 
einsamen Brandenburg an.  „Das Schöne am Segelflug ist, dass die Ausbildung auch als Basis für weitere Flugscheine hergenommen werden kann“, so Karsten Fahrenkamp, erste Vorsitzender des LSV-Rinteln: „So könne auch ein Schein für Motorsegler im Anschluss gemacht werden. Motorflieger werden in Rinteln aber nicht ausgebildet.“ Laurenz Schädel (14) möchte gerne im Anschluss an seine Segelflugkarriere weiter in die Motorfliegerei.
Besucher und Interessierte sind herzlich eingeladen
Interessierte  sind herzlich eingeladen, sich über den Flugbetrieb und die Bedingungen auf den Weserwiesen im 
Süden der Stadt Rinteln zu erkundigen. www.lsv-rinteln.de

 

 

Rintelner Piloten starten in Bayreuth - Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2017

Vom 19. bis 27. Mai 2016 starten die Offene -, 18-Meter - und Standardklasse zu den Bayerischen Segelflug – Meisterschaften und zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2017 in Bayreuth. Mit Stefan Bachmann, Carsten Kopsieker und Reinhard Schramme starten gleich drei Piloten vom Luftsportverein Rinteln zu der Qualifikation zur DMST. Während Stefan Bachmann mit seinem Ventus aM starten wird, steht bei den beiden anderen Piloten noch nicht fest, mit welchem Flugzeug sie letztendlich fliegen werden. Reinhard Schramme wird eventuell mit dem neuen 
Ventus 3 – sofern er rechtzeitig zur Verfügung steht – oder seinem altbewährten Ventus 2cxa an den Start gehen. Alternativ käme auch die südafrikanische Jonkers JS1 in Betracht. Es bleibt abzuwarten, für welchen Flugzeugtyp er sich entscheiden wird.
Der Flugplatz Bayreuth zeichnet sich durch seine Größe aus und kann auf viele erfolgreich durchgeführte Wettbewerbe ( u.a. Weltmeisterschaft ) zurückblicken. Auch thermisch liegt diese Region hervorragend und es wurden hier schon recht anspruchsvolle Strecken unter Einbeziehung des naheliegenden Thüringer Waldes geflogen. 
Die Rintelner Piloten drücken ihren drei Vereinskameraden die Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden bei dem internationalen Bayreuth – Wettbewerb. Nähere Informationen gibt es unter www.lsg-bayreuth.de . 

Martin Schollerer, Eckhard Anderten, Gudrun Anderten, Meike Wielage (knieend) und Erik Janssen.
Startaufbau auf der Hahnweide
Blick in Richtung Burg "Teck" und Schwäbische Alb

Rintelner Segelflieger beim 50. Hahnweide - Wettbewerb: Beck und Schramme belegen die Plätze 4 und 5

Der Wettergott hatte beim diesjährigen Hahnweide – Wettbewerb mit den Organisatoren ein einsehen. Von 8 Wertungstagen konnten 6 Tagen für die Wettbewerbsflüge genutzt werden; mit Ausnahme der Doppelsitzer – und Offenen Klasse, die einen Tag weniger auf Punktejagd gingen. In den vergangenen Jahren konnten wetterbedingt nicht so viele Wertungsflüge stattfinden.
Bei hervorragenden thermischen Bedingungen entlang der schwäbischen Alp konnte Stefan Beck in der Offenen Klasse ( 16 Teilnehmer ) mit seiner ASW22BLE den 
4. Platz in der Gesamtwertung belegen. Von Platz 1 trennten ihn 160 Punkte und zu Platz 3 waren es lediglich nur 29 Punkte. Die ausgeschriebenen Wertungsflüge bewegten sich in dieser Klasse zwischen 292 km bis zu 533 km, die es hieß, schnellstmöglichst zu bewältigen und wieder zum Startplatz zurück zu kehren. Bei einer Außenlandung gibt es sonst Punktabzüge.
Nach einem Tagessieg und Platz 2 am letzten Wertungstag in der 18-Meter-Klasse ( 39 Teilnehmer ) flog sich Reinhard Schramme mit seinem Ventus2cxa auf den 5.  Platz in der Gesamtwertung. Lediglich der neuen Segelfluggeneration vom Typ ASG 29 musste er sich geschlagen geben, die von den Piloten, die die Plätze vor ihm belegten, geflogen wurden.
In der Doppelsitzerklasse starteten mit Martin Schollerer und Eric Janssen zwei Nachwuchspiloten des Luftsportvereins Rinteln e.V. abwechselnd mit Eckhard Anderten als erfahrenden Wettbewerbspiloten zu den Wertungsflügen. Die von ihnen zu absolvierenden Flugaufgaben bewegten sich zwischen 394 km und bis zu 410 km. Obwohl sie immer zum Startflugplatz der Hahnweide, bei Kirchheim unter Teck, zurückkehrten, hatten sie leider am 4. Wertungstag Pech. Sie hatten einen gesperrten Luftraum durchflogen und wurden hierfür disqualifiziert. Dadurch fielen sie in der Gesamtwertung ins hintere Teilnehmerfeld zurück und belegten Platz 19 bei 24 teilnehmenden Teams. Trotz alledem war dieser Wettbewerb für dieses junge Team ein großer Erfolg auf dem DuoDiscus „Stadt Rinteln“.

Rintelner Segelflieger beim 50. Hahnweide Wettbewerb

Der nunmehr 50. Hahnweide Wettbewerb findet vom 29. April bis 07. Mai 2016 auf dem Flugplatz Kirchheim unter Teck in der Nähe von Stuttgart statt. Zu dem 1966 mit 15 Teilnehmern ins Leben gerufenen Wettbewerb haben sich im Jubiläumsjahr 120 Teilnehmer aus 10 Nationen angemeldet. Viele Rekord – und Wettbewerbspiloten nutzen die Hahnweidewoche zur Vorbereitung auf nationale und internationale Meisterschaften. So verwundert es nicht, dass sich unter den Teilnehmern viele 
Welt -, Europa - und Landesmeister befinden. 
Wie schon in den vergangenen Jahren nehmen auch in diesem Jahr Mitglieder des Luftsportverein Rinteln ( LSV ) an dem Freundschaftswettbewerb nahe der Schwäbischen Alp teil. Mit wechselnden Piloten starten Eckhard Anderten, Max Janssen, Martin Schollerer und Ascan Lutteroth auf einem Duo Discus X in der Doppelsitzerklasse. Mit einem Ventus 2cxa startet Reinhard Schramme in der 18-Meter Klasse und in der Offenen Klasse Stephan Beck mit einer ASW22BLE. 


Der Wettbewerb kann aktuell mitverfolgt werden unter folgendem Link www.wettbewerb.wolf-hirth.de .

Informationen zur Segelflug – Bundesliga

Ende 2012 ist der Luftsportverein Rinteln e.V. ( LSV ) aus der Landesliga in die 2. Segelflug – Bundesliga aufgestiegen, die in 2013 gewonnen wurde. Im darauf folgenden Jahr haben unsere Piloten die erste Saison in der 1. Segelflug-Bundesliga mit Platz 10 abgeschlossen. In der 2. Saison belegten sie den 7. Platz. Es gibt im Segelflug folgende Ligen :

  • Erste Bundesliga,
  • Zweite Bundesliga,  
  • 16 Landesligen.


In der 1. und 2. Bundesliga fliegen jeweils 30 Vereine und in den Landesligen die restlichen Vereine. Die Segelflug – Bundesliga ist ein Mannschaftswettbewerb für Vereine, deren Piloten am Online Contest ( OLC ) teilnehmen. Die ersten  sieben Vereine steigen jeweils am Saisonende auf und die letzten sieben Vereine steigen ab.
Die Wertungsflüge erfolgen immer nur Samstags und Sonntags, beginnend mit dem  dritten Aprilwochenende und enden am letzten Augustwochenende. Damit finden pro Saison insgesamt 19 Wertungsrunden statt. Gewertet werden jeweils die drei punkthöchsten Flüge eines Vereins während eines Wochenendes ( Wertungsrunde ). 

Ablauf und Regeln der Segelflug - Bundesliga

Vergleichbar ist die Idee der Segelflug – Bundesliga mit der Formel 1 im Motorsport. Was zählt ist die Geschwindigkeit. Das Segelflug-Bundesliga-Grundprinzip : Die 3 schnellsten Flüge eines Vereins über einen Zeitraum von 150 Minuten 
(2 ½ Stunden) gelangen pro Runde (d.h. pro Wochenende) in die Wertung. Dokumentiert werden die Flüge über ein GPS - gestütztes Flugschreibersystem ( Logger ). Nach der Landung wird die Datei per Internet an den Online Contest ( OLC ) übermittelt, der die Flüge auswertet und die schnellsten 150 Minuten innerhalb des Fluges in die Wertung aufnimmt. 
Die Grundlage bildet das Streckenfliegen. Ziel ist es, an einem Tag mit einem Segelflugzeug so viele Kilometer wie möglich ohne Zwischenlandung und mit einer höchstmöglichen Ge - schwindigkeit innerhalb eines Zeitfensters von 150 Minuten zurückzulegen. Eine Wertungsgeschwindigkeit von mindesten 40 km/h ist erforderlich, um in die Wertung zu kommen. Im Normalfall werden durchschnittliche Geschwindigkeiten zwischen 80 bis 120 km/h erflogen, an Spitzentagen können es
auch in unseren Breiten bis zu 150 km/h sein.
Der Verein mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit bekommt 20 Punkte, der Zweitplatzierte erhält 19 Punkte usw. 
Um die Chancengleichheit zu wahren, werden die eingesetzten Flugzeugtypen mit einem höheren Handicap (Index) gewertet, je leistungsfähiger sie von der Gleitzahl her sind. Die Flüge der LSV - Leistungspiloten können Sie auf unserer Homepage
www.lsv-rinteln.de unter „Bundesliga News“ verfolgen.

Rinteln Mobil am 17.April 2016 - Luftsportverein stellt Segelflugzeug aus

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Luftsportverein Rinteln e.V. (LSV) wieder an der Veranstaltung, die von Pro Rinteln ausgerichtet wird. Unter Federführung der Jugendleiterin Meike Wielage stellt der Verein einen Discus CS an der Marktkirche aus. Die Besucher haben hier die Möglichkeit einmal in einem Cockpit eines Segelflugzeugs Platz zu nehmen. Darüberhinaus beantwortet das LSV – Team auch sämtliche Fragen rund ums Segelfliegen und im Zusammenhang zu der Ausbildung zum Segelflugpiloten. 

Saisonstart beim LSV Rinteln

Ehrung für 25 jährige Vereinszugehörigkeit; von links nach rechts: 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp, Dietmar Heintze und Norbert Seifert
Ehrung für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit; von links nach rechts: 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp und Ingeborg Schumacher
Danke für 14 jährige Tätigkeit als Schatzmeisterin; von links nach rechts: Elke Diekwisch und der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp
Der Vorstand mit dem neu gewählten Schatzmeister; von links nach rechts: Willi Wielage, Karsten Fahrenkamp und Ulrich Kaiser

Jahreshauptversammlung des Luftsportvereins Rinteln e.V.

Elke Diekwisch tritt nach 14 Jahren als Schatzmeisterin zurück

Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen einige Vereinsmitglieder zur Ehrung an :
Dietmar Heintze und Norbert Seifert wurden vom 1. Vorsitzenden Karsten Fahrenkamp für ihre 25 - jährige Vereinszugehörigkeit mit der Vereinsnadel und einer Urkunde vom Landesverband Niedersachsen geehrt.
Ingeborg Schumacher wurde zu ihrer 40 jährigen Vereinszugehörigkeit mit einem Blumengruß gratuliert.
Im Anschluß gab Karsten Fahrenkamp die Sieger der Flugsaison 2015 bekannt :

- Schlepppilot des Jahres: Karsten Fahrenkamp mit 189 Schlepps

- Windenfahrer des Jahres: Norbert Seifert mit 105 Schlepps

- Streckenflieger des Jahres: Carsten Kopsieker mit 918 KM

Der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp ging auf die vielen durchgeführten Reparatur -, Modernisierungs - und sonstigen Erhaltungsmaßnahmen ein, die an den Flugzeugen und den Gebäuden von den Vereinsmitgliedern - übrigens ehrenamtlich - ausgeführt worden sind. Besonders erfreut ist der Verein darüber, dass die Leistungsflieger die 2. Saison in der
1. Segelflug - Bundesliga 2015 mit dem 7. Platz abgeschlossen haben. Darüberhinaus ist man besonders stolz auf Stephan Beck, der bei den Deutschen Meisterschaften in der Offenen Klasse den 2. Platz belegt hat und somit an der Weltmeisterschaft in Australien im Januar 2017 teilnehmen wird.
Der 2. Vorsitzende Ulrich Kaiser berichtete von einer erfolgreichen und unfallfreien Flugsaison 2015. Die Segelflugzeuge sind im vergangenen Jahr 79.000 KM über Land geflogen, davon flog Reinhard Schramme allein 32.000 KM gefolgt von Stefan Bachmann mit 9.000 KM . Die Jahresnachprüfung der Flugzeuge hat ohne Beanstandungen stattgefunden und alle Flugzeuge sind wieder einsatzbereit ebenso wie die Winde. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die Winde im Jahr 2014 auf Grund von technischen Mängeln nicht so oft zum Einsatz kam. Das hat sich in 2015 zum positiven hin geändert: Die Winde kam mehr zum Einsatz und hat die Segelflugzeuge fast geräuschlos an den Himmel gezogen und somit wurden weniger Segelflugzeuge mit dem Motorflugzeug geschleppt.
Die Schatzmeisterin Elke Diekwisch gab der Versammlung Auskunft zu der finanziellen Situation des Vereins. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Vorstand, dass sie mit den Vereinsgeldern umsichtig umgehen und sich an den aufgestellten Haushaltsplan gehalten haben. Der Verein steht finanziell auf einem gesicherten Fundament. Elke Diekwisch stand nach 14 Jahren als Schatzmeisterin für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Sie wurde vom 1. Vorsitzenden Karsten Fahrenkamp im Namen und unter großem Beifall des Vereins mit einem Blumenstrauß verabschiedet. 
Der Vorstand mit Karsten Fahrenkamp als 1. Vorsitzenden und Ulrich Kaiser als 2. Vorsitzenden wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Willi Wielage als Schatzmeister.
Der Ausbildungsleiter Bernd Konitz berichtete, dass dem Verein 9 ehrenamtliche Fluglehrer zur Verfügung stehen und sich 14 Flugschüler in der Ausbildung befinden. In den Wintermonaten wurde wieder ein Theorieunterricht für die Schüler angeboten.
Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung wünschte der 1. Vorsitzende Karsten Fahrenkamp den Anwesenden eine fliegerisch erfolgreiche und unfallfreie Saison 2016. Den Leistungsfliegern wünschte er für die 3. Saison in der 1. Segelflug - Bundesliga erfolgreiche Überlandflüge und wies auf die Mitte März stattfindende Sicherheitsbelehrung für alle Piloten hin.
Wenn Sie Interesse an unserem Hobby haben oder sich das Weserbergland einmal von oben anschauen möchten, so besuchen Sie uns doch einmal auf unserer Homepage www.lsv-rinteln.de oder kommen einfach am Wochenende auf den Flugplatz und sprechen uns an. Die Ausbildung zum Fliegen kann bereits mit dem 14. Lebensjahr begonnen werden.

Nach erfolgter Kontrolle des DuoDiscus „ Stadt Rinteln“ werden die Instrumentenabdeckungen wieder eingebaut
Nach erfolgter Kontrolle des Schulungs – Doppelsitzers ASK21 werden die Sitzschalen wieder eingebaut

Die Segelflugsaison kann beginnen - Jahresnachprüfung beim Luftsportverein Rinteln

Ende Februar stand die jährlich durchzuführende Jahresnachprüfung beim Luftsportverein Rinteln e.V. ( LSV ) auf dem Terminkalender. Nachdem die erforderlichen Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen an den Segelflugzeugen abgeschlossen waren, wurden diese von der zuständigen Prüferin, Frau Marianne Brandes, überprüft. Sie hat alle Segelflugzeuge auf Herz und Nieren überprüft und bescheinigte, dass sich alle Flugzeuge in einem technischen und optischen Top – Zustand befinden. Für die Sichtung und Kontrolle der Segelflugzeuge nahm sie sich ausreichend Zeit, denn schließlich steht in der Fliegerei die Sicherheit an oberster Stelle. Nachdem sie auch die Lebenslaufakte eines jeden Segelflugzeuges auf Vollständigkeit überprüft hatte, stellte sie die Nachprüfscheine für jedes Flugzeug aus. Zum Abschluß der Wartungsarbeiten ist noch ein Werkstattflug erforderlich, damit die Jahresnachprüfung für jedes Segelflugzeug gültig wird. Die Wartung ist von den Vereinsmitgliedern unter Federführung der Werkstattleiter durchgeführt worden. Bevor die Piloten nun wieder in die neue Saison starten dürfen, müssen sie vorher noch an der Flugbetriebsbesprechung teilnehmen. Hier geht es unter anderem um die Sicherheit beim Fliegen, das richtige Einschätzen des eigenen Leistungsvermögen, das Verhalten und Bewegen auf dem Flugplatz usw..

Für die Leistungsflieger des LSV beginnt Ende April die 3. Saison in der 1. Segelflug – Bundesliga, wo sie anstreben, den letztjährigen 7. Platz noch zu toppen.

Bereits Mitte Februar sind auch sämtliche Fallschirme des Vereins im Rahmen der Jahresnachprüfung vom Fallschirmprüfer Matthias Ahrens überprüft worden. Die Sicherheit steht beim Fliegen, wie bereits erwähnt, an allererster Stelle. Deswegen werden die Fallschirme von den ausgebildeten Fallschirmpackern des LSV alle 4 Monate geöffnet, kontrolliert und neu gepackt. Die Prüfung des Rettungsgerätes Fallschirm ergab keine Beanstandungen.

Jetzt warten alle Piloten des Luftsportvereins nur noch auf gutes Wetter und starke Aufwinde, damit es endlich wieder in die Luft gehen kann. Wer Interesse am Fliegen hat oder  einmal einen Rundflug über das Weserbergland machen möchte, findet weitere Infos auf der Homepage www.lsv-rinteln.de oder findet die Flieger am Wochenende und den Feiertagen auf dem Flugplatz, Telefon 05751 – 2002.

Die Flugschüler lauschen den Ausführungen von Carsten Seehof (links)
Carsten Seehof (3.v.r.) erklärt die Bedienelemente und Instrumente eines Segelflugzeuges

Büffeln für den Segelflugschein - Lernen wie ein Segelflugzeug fliegt / Ohne Theorie geht es nicht

Sonne, Quellwolken und ganz viel Luft unter den Flügeln, davon träumen die Segelflieger des Luftsportvereins Rinteln e.V. im Winter. Damit zumindest die Flugschüler während der trüben Jahreszeit nicht ganz aus der Übung kommen, gibt es ersatzweise ein wenig Theorieunterricht.
Die Lerneinheiten werden vom Gesetzgeber jedoch vorgeschrieben, um später einmal den Pilotenschein für Segelflugzeuge erwerben zu können. An den Wochenenden in diesem Winter büffeln die LSV – Flugschüler, unter denen sich auch 3 Flugschülerinnen befinden, gemeinsam für die bevorstehende Prüfung. Unterrichtsstoff gibt es genügend : Orientierungshilfen werden in Navigation gegeben, im Technikunterricht werden die Grundlagen der Aerodynamik vermittelt und in Meteorologie lernen die angehenden Piloten, Wettererscheinungen richtig zu deuten. Weiterhin werden die Fächer Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen sowie Verhalten in besonderen Fällen geschult. Darüberhinaus ist noch das Funksprechzeugnis und der Besuch eines Erste Hilfe Kursus nachzuweisen.
„Rund 60 Stunden Unterricht müssen die Flugschüler insgesamt besuchen, um auf die Luftfahrerscheinprüfung vorbereitet zu sein„ erläutert Ausbildungsleiter Bernd Konitz vom Luftsportverein Rinteln. Diesen Unterricht biete der Verein im Winterhalbjahr an. Am Ende stehe dann eine Zwischenprüfung, bevor die offizielle Theorieprüfung bei der Bezirksregierung, die 200 Fragen sowie eine Navigationsaufgabe beinhaltet, abgelegt wird.
Der Unterricht wird in Rinteln von den 9 ehrenamtlichen Fluglehrern des Luftsportvereins abgehalten. Allesamt sind erfahrene Segelflieger und vermitteln den Flugschülern deshalb auch Kenntnisse, die weit über die offiziellen Erfordernisse herausreichen. Die Ausbildung kann mit dem 14. Lebensjahr begonnen werden. Der Luftfahrerschein wird allerdings erst am 16. Geburtstag ausgehändigt, auch wenn man die Prüfung schon vorher abgelegt hat.

Text   : Dieter Vogt

Fotos : Adrian Glauner